Die Besten iPad Apps nach Funktion und Design

Die besten iPad-Apps, bewertet nach Funktion und Design

Für nominale Leistung hat man bei Apple noch nie Geld bezahlt. Schon immer war es die optimale Mischung aus Hard- und Software auf einem hohen Level. Aussehen und Funktionalität spielten immer eine mindestens gleichstarke Rolle. So auch beim iPad.

Das iPad will der Computer der Zukunft sein. Mit iOS 11 wird das erstmals möglich sein. Apple bringt eine Art Dateimanager und ernstzunehmende Multitaskingfähigkeit auf die Touchscreen-Geräte. Neben dem Betriebssystem ist die Software, die auf Selbigem läuft, noch viel wichtiger.

Apples App-Store hat Abertausende Anwendungen im Portfolio, womit das Finden von wirklich guter Software immer schwieriger wird.

Wir stellen Euch deswegen, laufend erweitert, empfehlenswerte Software vor, die auf das iPad zugeschneidert ist, und den großen Bildschirm auch wirklich ausnutzt. Wir achten bei den Apps, neben der Funktionalität, auch immer auf die optische Umsetzung.

Blendle: Der digitale Zeitungskiosk

BlendleBlendle bringt de Zeitungskiosk in die Neuzeit. Mit dem Service des niederländischen Anbieters kann man durch alle Zeitungen und Zeitschriften der größeren Verlagshäuser Blättern und nach Bedarf einzelne Artikel kaufen. Dabei bezahlt man meistens Beträge zwischen 20 Cent und einem Euro. Eine Suche steht ebenfalls bereit. Optisch überzeugt sie vor allem mit weiser Schriftwahl, die immer nach Hausschrift des Printtitels aussieht.

Kostenlos, einzelne Artikel kosten, App-Store-Link

Tweetbot: Die iPad-Twitter-App der Wahl

Die native Twitter-App fürs iPad ist definitiv eine Möglichkeit Twitter zu lesen, aber sicher nicht die Beste. Das Entwicklerstudio Tapbots baut seit Jahren mit Tweebot den besten Twitter-Client für Apple-Geräte. Nur die fehlende Werbung und die nicht vorhandene Implementation von neuen Twitter-Funktionen wie »Als du Weg warst…« sind schon Argument genug, Tweetbot zu nutzen. Daneben überzeugt die App mit gutem Design, verständlicher Nutzerführung und iPad-Features wie Split-View.

10,99€, App-Store-Link

Outbank: Bankübergreifende Kontenverwaltung

Meist verteilen sich Konten und Kreditkarten über verschiedene Banken und Anbieter. Outbank verbindet diese. Neben klassischen Girokonten und Kreditkarten lassen sich in Outbank auch Dienste wie Paypal und Aktien und Wertpapierdepots integrieren. Welche Banken unterstützt werden, lässt sich auf der Webseite nachschauen. Die meisten großen Banken werden unterstützt. Outbank hat ein schlichtes Design, bei dem die Übersichtlichkeit im Vordergrund steht.

Kostenlos, bei mehr 10 Konten kostenpflichtig, App-Store-Link

Ulysses: Die beste App um längere Texte zu schreiben

Wer auf dem iPad längere Texte verfasst, sollte sich Ulysses definitiv anschauen. Mit der App lassen sich längere Texte komfortabel schreiben. Neben einem konsistenten und übersichtlichen Design, lässt sich Ulysses genau an den richtigen Ecken konfigurieren. Ulysses überzeugt vor allem im Gesamtpaket. Angefangen bei einer sinnvollen Ordnerstrukturierung bis hin zur bedachten Nutzung und Erweiterung der Auszeichnungssprache Markdown, ergibt bei Ulysses einfach alles Sinn.

5€ im Monat, 40€ im Jahr, App-Store-Link

TED: Gute Vorträge zu Themen aus vielen Bereichen

Kitchen StoriesWer das TED-Format noch nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst. Mit dem Motto „ideas worth spreading“ hat der Architekt Richard Saul Wurman 1984 eine bahnbrechende Reihe ins Leben gerufen, die bis heute, durch das Internet, mehrere Milliarde Mal gesehen wurde. So finden sich in der iPad-App übersichtlich aufgereiht interessante Vorträge zu wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Themen aller Art. Alle Talks werden in guter Qualität zur Verfügung gestellt und sind meistens ins auch auf Deutsch verfügbar, mindestens als Untertitel. Auf dem iPad fühlt sich TED gut an und sieht gut aus. Sie ist durch ein Sponsoring von Rolex komplett kostenfrei.

Kostenlos, App-Store-Link

Instapaper: Artikel für später speichern

Immer wieder stoße ich im Internet auf Artikel, die ich zunächst nicht lesen will oder kann. Diese speichere ich in Instapaper. Die kostenfreie App ist das perfekte Archiv für Artikel zum später Lesen. Sowohl auf dem Rechner als auf dem Mobilgerät, bietet Instapaper die Möglichkeit Artikel mit einem Knopfdruck für ein zukünftiges Offline-Lesen zu sichern. Das Design von Instapaper erinnert dabei im positiven Sinne an eine gedruckte Tageszeitung.

Kostenlos, App-Store-Link

Reeder: Wer RSS-Feeds liest, wird diese App lieben

RSS war schon Ende der 90er Jahre eine beliebte Technik, um Inhalte von Blogs und Online-Magazinen zu lesen. Immer weniger große Seiten bieten einen sauberen Feed an. Dennoch gibt es hartnäckige Nutzer, auch auf dem iPad. Reeder ist ein sehr empfehlenswerter RSS-Client, der auch die bekanntesten Cloud-Dienste in diesem Bereich (Feedly, Feedbin, Feedwrangler, Fever) unterstützt. Das Aussehen wirkt schon viele Jahre, auch ohne heftige Design-Updates, immer noch zeitlos. Die Benutzung fühlt sich ab dem ersten Moment spielerisch intuitiv an.

5,50€, App-Store-Link

Kitchen Stories: Leckere Rezepte, visuell reizend präsentiert

Kitchen StoriesKitchen Stories ist ein iPad-Dauerbrenner. Schon seit langer Zeit ist das digitale Kochbuch vom iPad nicht mehr wegzudenken. In wunderschöner Aufmachung präsentieren die Macher Rezepte zum Nachkochen. Die Rezepte sind sehr gut kategorisiert, damit lässt sich für den richtigen Anlass immer das beste Gericht finden.

Kostenlos, App-Store-Link

Linea: Einfach Notieren und Skizzieren

Das iPad Pro hat mit dem Apple Pencil ein technisches Alleinstellungsmerkmal, dessen Wert sich erst mit Apps wie Linea zeigen. Die App ist sehr einfach und schlicht aufgebaut und lädt zum sofortigen Arbeiten damit ein. Linea fühlt sich wie ein klassisches Notizbuch an und ist im Gegensatz zu vielen Konkurrenten nicht mit unnötigen Funktionen und In-App-Käufen vollbepackt.

10€, App-Store-Link

Beitragsbild von Maarten van den Heuvel